Reif für die Zukunft? Wenn Kunden vor IT-Veränderungen zaudern

Skeptische PlanerPersonal wird knapp und immer teurer, Betriebe funktionieren nicht mehr als in sich geschlossenes System sondern kooperieren, netzwerken und globalisieren. Das Datenvolumen steigt ebenso rasant wie die Sicherheitsanforderungen. Und neue Ideen und Technologien, mit denen man diesen Herausforderungen begegnen kann, schießen wie Pilze aus dem Boden, während gestern noch innovative Konzepte und Strukturen heute nicht mehr mithalten können. Und während die einen Unternehmen noch vor Veränderungen zaudern, haben sich andere blitzschnell neu ausgerichtet und bestimmen wo es in den nächsten Jahren lang geht. Read more „Reif für die Zukunft? Wenn Kunden vor IT-Veränderungen zaudern“

Julia Schwägerl ist Projektmanagerin bei der upDATE Gesellschaft für Beratung und Training. Für den Unternehmensblog schreibt sie regelmäßig Artikel zu den Themen Vertrieb, Digitalisierung, Management, Persönlichkeitsentwicklung und Arbeitskultur.
Sie möchten Julias Expertise auf dem Gebieten „PR & Text“ sowie „Zeit- und Selbstmanagement“ nutzen?
Kommen Sie einfach auf uns zu oder buchen Sie sie gleich hier.

Auf Wolke sicher? Mängel bei Dropbox & Co.

wolkeheliVor kurzem machten Ergebnisse einer Studie die Runde, die zeigte, dass die meistgenutzten Cloud-Speicherdienste wie Dropbox, Wuala, CloudMe etc. zum Teil erhebliche Sicherheitslücken aufweisen: Mängel bestanden zum Beispiel bei der Verschlüsselung von Daten, was in einzelnen Fällen dazu führte, dass diese über herkömmliche Suchmaschinen gefunden werden konnten. Zweifel warf auch die Effektivität des Kennwortschutzes auf, z.B. wenn dessen Eingabe nicht auf allen synchronisierten Computern gefordert wird. Und wenn Dienste wie Dropbox außereuropäischen Rechtsnormen unterliegen, kann die Einhaltung europäischer Datenschutzrichtlinien nicht vorausgesetzt werden. Mittlerweile reichen die Reaktionen auf das Thema von einem rigorosen Dropbox-Verbot in manchen Unternehmen bis hin zu Verschwörungstheorien, nach denen Studien über Sicherheitsprobleme vor allem dazu dienen neue Software-Märkte zu erschließen.

In Deutschland kann man jedenfalls beim Thema Cloud Computing noch längst nicht von „gewachsenem Vertrauen“ sprechen, wie das Ergebnis einer Befragung im Nachgang der CeBIT zeigt.  So groß die Begeisterung über Mega-Speichervolumen und die flexible Zugriffsmöglichkeit auf Daten auf der einen Seite ist, so tief auf der anderen auch die Skepsis. Zumal es bereits mehrere, mittlerweile prominente Fälle gegeben hat, bei denen Cloud-Provider des Datenklaus bzw.  Urheberrechtsverletzungen bezichtigt wurden  (z.B. Megaupload). Doch sollte man wirklich nicht Auto fahren, weil man dabei einen Verkehrsunfall verursachen könnte? Weniger provokant gefragt: Gibt es Möglichkeiten verantwortungsbewusster Handhabung, die  es Nutzern, Unternehmen und den Anbietern ermöglichen, Potenzial und Charme von  Cloud-Speicherdiensten trotz aller Risiken nicht missen zu müssen?

Herausforderung 1: Verschlüsselung
Wo der Dienst selbst dies nicht gleich mit anbietet (wie z.B. Mega), können Nutzer zur Sicherheit ihre Dateien beim Upload selbst verschlüsseln, z.B. mit  Boxcryptor  oder Truecrypt . Gleichzeitig eröffnen bessere Verschlüsselungsmöglichkeiten aber auch neues Potential für illegale Aktivitäten, z.B. die unkontrollierbare Verbreitung copyrightgeschützter oder illegaler Inhalte.

Herausforderung 2: Sicherer Login und Kennwortschutz
Verwenden Nutzer für mehrere Accounts bei Webdiensten das gleiche Kennwort – was häufig ist – bildet dies bisher ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Besser ist es, wenn der gewählte Dienst mit einer sogenannten Two-Factor-Authentication arbeitet: Hier wird bei jedem Login ein Code generiert, der an das Handy des Nutzers versendet wird.

Herausforderung 3: Rechtlich gesicherter Datenschutz nach europäischen Standards
Solange die Server, auf denen z.B.  Dropbox Daten speichert, nicht europäischen, sondern US-amerikanischen Richtlinien unterliegen, unterliegen sie dem Patriot Act, was bedeutet, dass der Zugriff auf die Daten legitim ist. Alternativen dazu werden in Zukunft vergleichbare Systeme auf europäischen Servern oder – bei größeren Unternehmen – die Entwicklung eigener Dienste sein.

Von der Erkenntnis der Schwächen und den notwendigen Weiterentwicklungen der Cloud Provider in puncto Datensicherheit profitieren letztendlich auch jene Unternehmen, die sich ganz dagegen entscheiden: Denn sie werden nach alternativen Lösungen mit vergleichbarem Nutzen Ausschau halten müssen. Wer dabei Risiken und Missbrauch-Chancen kennt, wird bedachter agieren, seine Mitarbeiter stärker für das Thema Datensicherheit sensibilisieren und genau abwägen, welche Funktionen bei externen oder eigenen Lösungen wie abgedeckt werden können und müssen, um langfristig sowohl sicher als auch konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Nachricht dieser Woche: Mit dem Programm Prism zapft der US-amerikanische Geheimdienst die Server von Microsoft, Yahoo, Facebook, Google, Apple, Skype und Youtube an und sammelt private Daten in großem Stil – und dies ausgerechnet im Auftrag der öffentlichen Sicherheit.
Dazu ein Zitat von Werner Heisenberg: Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen mit ihnen machen.
Meistens ginge das noch besser.


Mehr dazu:

Studie des Fraunhofer-Instituts: On the Security of Cloud Storage Services
Artikel auf stern.de: Die Wolke des Grauens.
Artikel auf golem.de: Forscher warnen vor Dropbox
Artikel auf NETTHINKS.com: Big Brother is watching you
Alternative zu Dropbox ohne externen Server: Bittorrent

Mehr Erfolg im IT-Lösungsvertrieb? Besuchen Sie unsere Webseite!

Julia Schwägerl ist Projektmanagerin bei der upDATE Gesellschaft für Beratung und Training. Für den Unternehmensblog schreibt sie regelmäßig Artikel zu den Themen Vertrieb, Digitalisierung, Management, Persönlichkeitsentwicklung und Arbeitskultur.
Sie möchten Julias Expertise auf dem Gebieten „PR & Text“ sowie „Zeit- und Selbstmanagement“ nutzen?
Kommen Sie einfach auf uns zu oder buchen Sie sie gleich hier.

Sie möchten die neuesten Artikel nicht verpassen und noch weitere Infos erhalten?
Abonnieren Sie unseren Blog via RSS-Feed und/oder tragen Sie sich für unser Vertriebslounge-Mailing ein!

 

Cloud Computing – Ein Paradigmenwechsel im Vertrieb

(Paradigmenwechsel = wo ein Wechsel oder Wandel in Mitteln,
Moden und Methoden geschieht)

Wie bereits im letzten Artikel über die Cisco Expo 2012 in Berlin erwähnt, ist das Thema „Cloud“ ein Megatrend und nicht nur in der IT-Branche ein aktuelles Thema.

Spätestens seit der CeBIT 2011 ist das Thema Cloud Computing in aller Munde, doch „Cloud“ wird von Kunden, Unternehmen und Herstellern völlig unterschiedlich definiert. Allgemein bedeutet der Begriff, dass die Nutzung von IT-Leistungen nun nach Bedarf über Datennetze, also in der Wolke (Cloud), anstatt auf lokalen Rechnern möglich ist. Die BITKOM schätzt eine Verdreifachung des Umsatzes mit Cloud-Services bis zum Jahr 2015 auf 13 Milliarden Euro. Die Systemhäuser richten sich nach diesem Trend, sodass dem Cloud Computing eine enorme Bedeutung für das Geschäftsjahr 2012 zugeordnet wird.

Als Folge kann deshalb eine Stagnation im Verkauf von Hardware einsetzen, wohingegen die Nachfrage nach Online-Services steigen wird. Dies bedeutet ein Ansteigen des Verkaufs von Services und Zusatzleistungen, z.B. Beratung, Anpassung etc.

Weil sich die verkauften Produkte weniger durch ihre Merkmale unterscheiden, sondern durch die zu dem Kunden passenden Services, gilt es Mehrwerte zu verkaufen. Diese neue Art des Verkaufens benötigt ein höheres Maß an Business-Know-How. Denn: Hier verschwinden grundlegende, über Jahrzehnte lieb gewonnene Gepflogenheiten. Betriebswirtschaftlich geht es für die Kunden von Investitionen in Hardware über in den Kauf nach Verbrauch, d.h. von CAPEX zu OPEX. Gleichzeitig geht das Risiko über vom Kunden auf den Verkäufer. Statt „Geld gegen Ware“ heißt es ab jetzt „Abrechnung nach Verbrauch“ – und der Vertrieb muss über die Vertragslaufzeit dafür sorgen, dass dieser Verbrauch auch wirklich eintritt. Viele einzelne Programmaufrufe (z.B.: SAP, Exchange, Office, Branchensoftware uvm.) werden nach Minuten abgerechnet – also ergibt dies viele „Mikro-Transaktionen“ statt große Einmal-Rechnungen …

Für einen erfolgreichen Vertrieb sind Mitarbeiter mit einer Kombination aus vertrieblichen und technischem Wissen notwendig und die Art des Verkaufens muss sich ändern: Schluss mit dem Produktverkauf, beginnen Sie mit dem Mehrwertverkauf, dem „Provocation Based Selling“!

Dieser Paradigmenwechsel erfordert nicht nur ein Umdenken des einzelnen Vertrieblers, sondern der gesamte Verkaufsprozess muss angepasst, renoviert werden.

Wie der Vertrieb in der IT-Branche sich möglichst erfolgreich auf diesen Megatrend einstellen kann und welche Gefahren zu beachten sind, ist natürlich auch ein aktuelles Thema in unseren Workshops und Beratungsangeboten.

Wir informieren Sie gern über unser Beratungsangebot, machen Sie jetzt einen Termin für ein Erstgespräch aus! Wenn‘s schnell gehen soll auch über WebEx oder TelePresence.

>> Zum upDATE-Kontakt

Julia Schwägerl ist Projektmanagerin bei der upDATE Gesellschaft für Beratung und Training. Für den Unternehmensblog schreibt sie regelmäßig Artikel zu den Themen Vertrieb, Digitalisierung, Management, Persönlichkeitsentwicklung und Arbeitskultur.
Sie möchten Julias Expertise auf dem Gebieten „PR & Text“ sowie „Zeit- und Selbstmanagement“ nutzen?
Kommen Sie einfach auf uns zu oder buchen Sie sie gleich hier.

Sie möchten die neuesten Artikel nicht verpassen und noch weitere Infos erhalten?
Abonnieren Sie unseren Blog via RSS-Feed und/oder tragen Sie sich für unser Vertriebslounge-Mailing ein!

 

Nach der Expo ist vor der Expo – Die Cisco Expo 2012

 

upDATE auf der Cisco Expo 2012
Zwei erfolgreiche Tage voller „Wolken“ und Sonnenschein

Am 02. und 03. Mai 2012 fand zum sechsten Mal die Cisco Expo 2012 in der O2 World Berlin statt.
Wie angekündigt haben auch wir dieses Jahr mit einem Infostand an der Cisco Expo teilgenommen.

Bereits am Vortrag reiste das upDATE-Team vom fränkischen Nürnberg in die Hauptstadt an, um die letzten Vorbereitungen rechtzeitig vor Ort treffen zu können.

Der erste Cisco Expo Tag wurde von Carlo Wolf, dem Vice President und Geschäftsführer Cisco Deutschland, eröffnet.
Bei sommerlichen Temperaturen füllte sich die O2 World am Vormittag mit ca. 2600 Besuchern und Ausstellern, die zum
Informieren und Netzwerken eingetroffen waren.
Die beiden Tage standen bereits von Anfang an ganz unter dem Zeichen des Cloud Computings, was in sämtlichen Vorträgen
und Unternehmenspräsentationen behandelt und diskutiert wurde.

Wir präsentierten uns als Cisco Partner im Themenpark Mittelstand mit unserem Infostand zum Thema „Baustelle Vertrieb?“.
Die Besucher wurden dazu eingeladen unser Team kennen zu lernen und Gespräche über unsere 3 mitgebrachten Themen zu führen:

junior.challenger®: Das 12-monatige Vertriebstraineeprogramm mit bewährtem Patenkonzept
Creating New Business: Von der Idee zum neuen Umsatz mit der „Business Model Canvas“
Consulting & Organisationsentwicklung: Eine lernende Organisation macht „Betroffene zu Beteiligten“

Zudem haben wir Experten-Kurzworkshops mit unserem Vertriebstrainer und -leiter Helmut Hüttenrauch angeboten, der von unserem Office in Nürnberg aus via Telepresence innerhalb von 7,5 Minuten Kurzvorträge mit Fragerunde zu den Themen „Paradigmenwechsel im Vertrieb durch Cloud-Lösungen?“ und „Neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen – von der Idee zum Umsatz“ hielt.
Aufgrund des Umfangs und der Aktualität dieser Themen haben wir zudem beschlossen, ein ausführliches Coaching-Video zu drehen, welches wir in unser Vertriebsportal V•GPS aufnehmen werden.

Zu den regelmäßigen Speaker-Slots im Themenpark Mittelstand gehörte auch Walter Kapps Vortrag zum Thema „Rekrutierung und Mitarbeiterbindung in Zeiten des demographischen Wandels„, der seinen Zuhörern erklärte und gemeinsam diskutierte welche neuen Grundsteine heute und in Zukunft gelegt werden müssen, um langfristig ein erfolgreiches und wachsendes Unternehmen zu sein.

[vimeo]http://vimeo.com/41831548[/vimeo]

Der erste Expo Tag mit vielen interessanten Gesprächen wurde von der anschließenden Expo Party am Abend gekrönt. In exklusivem Ambiente wurden die Besucher empfangen und konnten sich während dem Gourmet-Buffet weiter austauschen oder die ausgelassene Stimmung genießen. Die Band „Me and the Heat“ heizte dem Publikum mit verschiedensten Musikrichtungen ein, sodass kein Bein mehr still stand.

Nach diesem gelungenen Abend folgte der 2. ereignisreiche Messetag in Berlin, der viele weitere spannende Keynotes im Plenum sowie Zeit für neue Kontakte bot. Mittags wurde eine Podiumsdiskussion zum Thema „sichere Wertschöpfung aus der Cloud“ geführt und am Nachmittag motivierten Edgar Itt, Olypiamedaillengewinner und Lars Riedel, Olympiasieger und fünffacher Weltmeister, die Zuhörer mit ihren persönlichen Erfahrungen und Motivationsmethoden.

Die Cisco Expo 2012 war für das upDATE Team ein voller Erfolg und
wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Cisco Expo!

Julia Schwägerl ist Projektmanagerin bei der upDATE Gesellschaft für Beratung und Training. Für den Unternehmensblog schreibt sie regelmäßig Artikel zu den Themen Vertrieb, Digitalisierung, Management, Persönlichkeitsentwicklung und Arbeitskultur.
Sie möchten Julias Expertise auf dem Gebieten „PR & Text“ sowie „Zeit- und Selbstmanagement“ nutzen?
Kommen Sie einfach auf uns zu oder buchen Sie sie gleich hier.

Sie möchten die neuesten Artikel nicht verpassen und noch weitere Infos erhalten?
Abonnieren Sie unseren Blog via RSS-Feed und/oder tragen Sie sich für unser Vertriebslounge-Mailing ein!