Live und direkt: Online lernen per Telepresence

Flexibel, selbstbestimmt und effektiv lernen, „mit allen Sinnen“,salesboosgrafik_04
ob im stillen Kämmerlein oder am Arbeitsplatz – damit werben die meisten Anbieter von Videokursen. Die Nachfrage steigt und zahlreiche Bildungseinrichtungen und Trainer nutzen bereits die Möglichkeit, Inhalte von Präsenztrainings, Ratgebern oder Büchern als Online-Seminar oder E-Learning auf den Markt zu bringen.

Wird das gute alte Training im Seminarraum nun überflüssig? Mitnichten. Noch immer greifen gerade Unternehmen bei Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung eher zum klassischen Vor-Ort-Workshop. Und Skeptiker wenden häufig ein, bei dieser Form des Lernens fehle die Möglichkeit zur Interaktion und zum direkten Feedback der Teilnehmer untereinander, womit ein wichtiges Lernpotential wegfalle. Wo jeder allein am Schreibtisch lernt, besteht allerdings auch nicht das Risiko, dass einzelne Teilnehmer den Lernfortschritt anderer blockieren oder eine negative „Gruppendynamik“ Motivation und Erfolg schmälern.
„Lernen light“ befürchten manche dann, wenn Videos nur als „Informationsdownload“ ohne aktive Weiterverwendung oder Anwendung des Gelernten genutzt werden. Hier gilt: Je besser es möglich ist, Inhalte, Dauer und Format dem tatsächlichen eigenen Lernbedarf anzupassen, desto mehr Nutzen ist zu erwarten. Dem kommen einzelne Anbieter z.B. durch umfangreiche virtuelle Trainingsbibliotheken entgegen, in denen für jeden etwas dabei ist. Auch ist zu beachten: Kurze und inhaltlich wenig in die Tiefe gehende Gratis-Veranstaltungen im Web haben oft eine reine „Appetizer-Funktion“: Dahinter steht das Interesse von Trainingsanbietern, auf ihr Spektrum an kostenpflichtigen, langfristigeren und hochwertigeren (Präsenz)trainingsprodukten neugierig zu machen. (Siehe hierzu auch: Videos auf Webseiten)

Einen vielversprechenden Mittelweg geht nun zum Beispiel upDATE mit dem Sales Boost-Programm: Einsteiger und erfahrene Vertriebsmitarbeiter lernen online und nutzen dabei die erweiterten Möglichkeiten eines Telepresence-Systems. Der Vorteil gegenüber landläufigen E-Learnings oder Videotrainings:  Die Teilnehmer finden sich virtuell zusammen, sehen sich „in persona“, können in Echtzeit miteinander sprechen und – ganz wie im Präsenztraining – spontan und mündlich Fragen an den Trainer oder andere Teilnehmer stellen. Dies ist in herkömmlichen Formaten meist nur über den parallel laufenen Chat oder Mail möglich. Über Desktop-Sharing-Funktionen können außerdem Dokumente gezeigt und Aufgaben in der Gruppe bearbeitet werden.
Insgesamt beinhaltet Sales Boost  fünf verschiedene Module, die thematisch dem allgemeinen Trainingsportfolio der upDATE entstammen. Sie können entweder als Einzelveranstaltung oder im Gesamtpaket gebucht werden. Jedes davon wird mehrmals und in regelmäßigem Abstand angeboten. So ist eine flexible und individuelle Reihenfolge, sowie gezielte inhaltliche Auswahl möglich.

Technische Hürden für eine Teilnahme gibt es nicht:  Wenn kein Telepresence-System verfügbar ist (mittlerweile haben aber viele Unternehmen eines!), kann man sich auch über den Instant Messaging Dienst Jabber einwählen, der sich an jedem PC installieren lässt.

Fazit: Außer vielleicht dem Geruchs- und Geschmackssinn kommt hier eigentlich nichts mehr zu kurz.

Mehr dazu:  Zeit online: Weiterbildung vom Sofa aus

Julia Schwägerl ist Projektmanagerin bei der upDATE Gesellschaft für Beratung und Training. Für den Unternehmensblog schreibt sie regelmäßig Artikel zu den Themen Vertrieb, Digitalisierung, Management, Persönlichkeitsentwicklung und Arbeitskultur.
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