Wer suchet, der findet: Fachkräfte für den IT-Vertrieb

Fachkräftemangel ist manchmal hausgemacht, so häufig die Kritiker des Begriffs: Denn nicht selten bleiben Stellen unbesetzt, weil sich in einer Masse von Bewerbern (scheinbar) keiner findet, der den zu starr gefassten Anforderungsprofilen genügt oder aber weil sich hinter diesen unattraktive (einem vermeintlichen Mangel nicht angemessene!) Positionen bzw. Konditionen verbergen.

Will man auf der Suche nach Personal anders agieren, begibt man sich allerdings auf eine Gratwanderung: Wo Kandidaten Mangelware sind, gilt es Stellen einerseits so zu gestalten, dass breitere Bewerberzielgruppen dafür ins Licht rücken. Andererseits soll dies nicht bedeuten, zu viele Abstriche bei der erwarteten Qualifikation machen zu müssen. Schließlich will man, gerade in Zeiten allgegenwärtigen job hoppings, den Invest für Einarbeitung und eine möglicherweise notwendige interne Weiterbildung nicht in unverhältnismäßige Höhen treiben.

Wenn in der eigenen Branche Knappheit herrscht, wo kann man sonst noch Ausschau halten? Wo gibt es Potenziale, die vergleichsweise einfach ausbaufähig und in das zu besetzende Tätigkeitsfeld integrierbar sind? Wie findet man Mitarbeiter, die sich dabei langfristig binden? Welche Konzepte der Einarbeitung bieten sich an und welche Partner können dabei sinnvoll unterstützen?

SaZ_Bild_FB_NewsBeispiel IT-Vertrieb: Was macht die Tätigkeit und das Profil eines „guten Vertrieblers“ eigentlich aus? Produktwissen und technische Kenntnisse sind notwendig, aber bei weitem nicht ausreichend. Gewachsene Persönlichkeiten mit Führungsstärke, Durchsetzungs- und Teamfähigkeit können hier erfolgreiche Arbeit leisten – ein Grund auch, weshalb sich dieser Bereich immer mehr für Quereinsteiger öffnet.

Doch manchmal muss man so weit gar nicht gehen, wie ein aktuelles Beispiel aus dem Hause upDATE zeigt:

Gut ausgebildete IT-Fachkräfte mit technischem Know How, die gleichzeitig die nötigen Führungs- bzw. Sozialkompetenzen mitbringen gibt es z.B. unter den Soldaten auf Zeit bei der deutschen Bundeswehr, darunter viele IHK-geprüfte „Certified IT-Consultants“.
Um diese nach Beendigung ihrer mindestens 12-jährigen Dienstzeit für die Tätigkeit als PreSales Consultant in Fujitsu-Partnersystemhäusern zu gewinnen, entwickelte upDATE zusammen mit Fujitsu ein spezielles Trainingsprogramm mit vertrieblichen und IT-spezifischen Schwerpunkten und unterstützt die Systemhäuser nun bei der Auswahl geeigneter Kandidaten und fachlicher Weiterbildung. In einer 12-monatigen Praxisphase kommen „die Neuen“ schnell auf Tuchfühlung mit Kunden und Kollegen und sind so bestens vorbereitet für eine anschließende Karriere als IT-Consultant. Aufgrund von Förderungsmöglichkeiten seitens der Bundeswehr halten sich die Kosten für das Zielunternehmen in Grenzen, gleichzeitig bieten sich attraktive Perspektiven für eine Zielgruppe, die ein besonderes Interesse an Sicherheit und Langfristigkeit hat. Mehr dazu hier: www.SaZ-IT-Consultant.de

Um bislang unerschlossenes Terrain zu erobern, gilt also auch in Sachen Recruiting-Strategie: Quer denken, Unterstützer suchen, Brücken bauen.

 

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